Unterschiedlicher kann die Lage vor dem ersten Basketball-Doppelspieltag des Jahres im Sportpark Kreideberg kaum sein. Während die Herren des Team Heide in der 2. Regionalliga gegen Schlusslicht SC Itzehoe II klar favorisiert sind, gehen die Damen des MTV Treubund als krasse Außenseiter in die Partie gegen den SC Alstertal Langenhorn. Der MTV spielt am Sonnabend ab 17.30 Uhr, die Heidjer legen um 20 Uhr los.
Itzehoe holte seinen bislang einzigen Saisonsieg vor zwei Woche exakt gegen die Norderstedter, gegen die das Team Heide zuletzt böse verlor. "Rein theoretisch können wir jeden schlagen, aber auch gegen jeden verlieren", weiß Trainerin Hanna Ballhaus. Sie kämpft mit Problemen, die auch ihren Vorgänger Sven Schroeder plagten: "Wir haben durch Beruf und Verletzungen eine hohe Fluktuation im Kader. Es stehen immer wieder andere zusammen auf dem Feld."
Neben Lotze und den Hittfelder Jungs fehlt diesmal wohl auch der verletzte Schröder, während Gilbert wieder fit ist. Auch wenn das Team Heide sich in der Tabelle nicht mehr allzuweit nach oben vorarbeiten kann, ist Ballhaus mit den Fortschritten doch zufrieden: "Wir haben verstärkt an den Grundlagen gearbeitet und damit hoffentlich eine gute Basis für die kommende Saison gebildet."
Wie es bei den Damen in der nächsten Serie weitergeht, hängt wohl stark davon ab, ob die 66ers noch die Klasse halten können. Gegen Alstertal Langenhorn, das Farmteam des Zweitligisten Rist Wedel, will Coach Stefan Lorenz "sehen, was geht. Dieses Spiel müssen wir nicht gewinnen."
Problem der Lüneburgerinnen: Alstertal kann ebenso wie die Reserven aus Rotenburg und Osnabrück immer wieder auf jüngere Bundesligaspielerinnen zurückgreifen, solange diese nicht in der 1. oder 2. Liga parallel spielen müssen. Nicht von ungefähr liegen diese drei Teams derzeit unter den Top 4, während etablierte Kräfte wie zum Beispiel Harburg oder Ahrensburg im Keller zu finden sind. Lorenz: "Die Klasse ist eindeutig stärker geworden." Also müssen es auch seine Damen werden, mit denen er zuletzt intensiv an der Defense gearbeitet hat -- kein Wunder angesichts des Hinrundenergebnisses von 79:97.










