Mit der Lübecker TS haben die Basketballer des Team Heide mehr als nur eine Rechnung offen. Immer wieder gelten die Holsteiner als Abstiegskandidat Nummer 1 in der 2. Regionalliga, immer wieder gelingen ihnen aber unerwartete Siege gegen die Heidjer. Das Hinspiel gewann Lübeck 68:48 - die Revanche steigt am Sonnabend (20 Uhr) in der Bad Bevenser KGS-Halle.
"Das war unser schlechtestes Spiel der Saison", erinnert sich Hanna Ballhaus mit Grauen an die verkorkste Partie. Lübecks routinierter Center Eckstein drehte einmal mehr groß auf. Den ebenso langen wie technisch versierten Topscorer in Griff zu bekommen, dürfte nun der Schlüssel zum Sieg sein. Hier sind die langen Heidjer Willing und Ayoub gefragt. Eine Herausforderung sieht die Trainerin aber auch auf der Position 4, die wegen von Dresslers langwieriger Knieverletzung derzeit nur von Hellbrügge ausgefüllt wird. "Da Brügge derzeit kaum trainieren kann, brauchen die Jungs bei den Spielen immer ein paar Minuten, um sich wieder einzuspielen", so Ballhaus. Das Hittfelder Trio Tegeler, Koeppe und von der Ohe steht ein letztes Mal zur Verfügung, bevor es in der Zwischenrunde der JBBL ernst wird.
Tags darauf gastiert das Team Heide im Bezirkspokal beim Bezirksligisten TSV Sievern, wäre mit einem Sieg erneut im Final-Four-Turnier dabei.
Ohne große Erwartungen reisen die Damen des MTV Treubund zur BG Rotenburg/Scheeßel II, die sich dank der Verlegung auf Sonntag, 13 Uhr, wieder mit vier Erstligaspielerinnen verstärken kann. "Wir werden verstärkt an unserer Defense arbeiten", kündigt Coach Stefan Lorenz mit Blick auf das folgende Heimspiel gegen den Ahrensburger TSV an. Geht das verloren, ist der Abstieg aus der 2. Regionalliga wohl besiegelt.










