Neue Liga, neuer Coach - die Basketballerinnen des MTV Treubund müssen nur eine Woche nach dem endgültigen Aufstieg in die 1.Regionalliga auf Trainersuche gehen. Sven Schroeder, Coach der Lüneburgerinnen seit Ende 2005, hat sich von den 66ers schweren Herzens verabschiedet. "Nach vier bis fünf Jahren treten Abnutzungserscheinungen auf", begründet Schroeder seinen Schritt, "irgendwann werden die Ansprachen und die Trainingseinheiten zu ähnlich."
Schroeder hatte die 66ers schon Mitte März vorgewarnt, als ein Aufstieg noch gar kein Thema war. "Ich habe sehr viel Spaß gehabt. Es waren sehr spannende, ereignisreiche Jahre", betont der 46-jährige Ex-Bundesligaspieler. Schroeder hatte das Team als Schlusslicht der 2. Regionalliga übernommen. Von Jahr zu Jahr erreichte es bessere Plat„zierungen, zuletzt zwei Vizemeisterschaften.
Wie geht's nun weiter mit den 66ers? Co-Trainer Stefan Lorenz übernimmt vorerst die Verantwortung, wird im Sommer wie bisher an der Fitness arbeiten. Doch aus familiären Gründen kann er nicht Schroeders Position übernehmen. "Es wird sich sicher jemand finden, denn die 1.Regionalliga sollte für Trainer doch noch attraktiver sein als die 2.", meint Kapitänin Annika Schröder. Bedingung ist allerdings neben einer C-Lizenz, dass die Chemie stimmt. "Das muss einfach auch menschlich passen", so Annika Schröder. Exakt ein Jahrzehnt lang existiert dieses Team jetzt, kam in dieser Zeit mit zwei Trainern aus - Stephen Gilbert und eben Schroeder.
"Die Mannschaft hat das letzte Wort", betont Teammanager Thomas Ramin, der sich derzeit nach einem neuen Trainer und nach Spielerinnen umschaut. "Wir brauchen definitiv Verstärkungen", weiß auch die Kapitänin. Ramin hat drei Kandidaten im Blick, allerdings suchen auch mehrere andere Teams im Hamburger Umland derzeit Trainer. Diese Vereine brauchen sich jedenfalls vorerst nicht bei Schroeder zu melden. "Zurzeit finde ich es wahnsinnig angenehm, nicht dreimal pro Woche in die Halle zu gehen", sagt der Ex-Coach.











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