Wenn er auflief, nahmen die gegnerischen Torhüter schon eine leicht geduckte Haltung ein. Er war die personifizierte Torgefahr mit einer Trefferquote von mindestens 150 und mehr pro Saison. Seit 1990 prägt Jörg Ruschmeyer den Männer-Handball in Lüneburg - erst als Spieler, jetzt als Trainer. Er schaffte es, zu einer Identifikationsfigur seines Sports in dieser Region zu werden.








Er ist Lüneburgs bester Fußballer aller Zeiten, er war Junioren-Weltmeister, Olympiateilnehmer und Bundesliga-Profi, mit dem LSK erlebte er alle Höhen und Tiefen - und selbst mit 45 Jahren ist für ihn nicht Schluss. Wenn Not am Mann ist, stellt der Trainer des Bezirksoberligisten Lüneburger SV immer noch sich selbst auf. Ein Rückblick auf seine Karriere:
Die Nachricht löste Entsetzen und Fassungslosigkeit aus: Bahne Rabe, aus Lüneburg stammender Ruder-Olympiasieger mit dem Deutschland-Achter 1988 in Seoul, ist am 5. August 2001, zwei Tage vor seinem 38. Geburtstag, im Uni-Klinikum Kiel an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Lüneburg trauerte um seinen erfolgreichsten Sportler aller Zeiten.
Fast wäre er so etwas wie der Franz Beckenbauer des Faustballs geworden: Der "Kaiser" hat die außergewöhnliche Leistung vollbracht, als Spieler und Trainer Weltmeister zu werden. Udo Schulz hat diesen außergewöhnlichen Doppeltriumph nur um Haaresbreite verpasst.
Mit 13 Jahren war die gebürtige Oberschlesierin jüngste Teilnehmerin bei den ländlichen polnischen Meisterschaften. Mit 64 ist sie jetzt die älteste Aktive in der Landesliga. Tischtennis bestimmt das Leben von Doris Diekmann (ESV Lüneburg), seit ihr der große Bruder am Küchentisch das Spiel beigebracht hat. Dennoch musste sie mehr als ein halbes Jahrhundert warten, um ihre erste Medaille bei Deutschen Meisterschaften zu gewinnen. Die zweite folgte nur ein paar Stunden später bei der Senioren-DM 2003 in Erfurt. Bronze im Einzel und im Doppel in der Altersklasse ab 60 - ein unerwarteter Erfolg.