Ligenreformen haben Tradition im deutschen Eishockey unterhalb der DEL und der 2. Bundesliga. Beinahe nach jeder Saison werden die Karten neu gemischt. Darin liegt auch eine Schwäche dieses Sports: Es gibt keine nachhaltige Ligenstruktur, sportliche Auf- und Abstiege haben oft nur beratende Funktionen, es wird ohnehin jedes Mal neu eingeteilt. Jüngst wurde auf einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) in München eine weitere Strukturreform beschlossen. Diesmal mit dem Ziel, nun endlich einmal für Nachhaltigkeit zu sorgen.Die Reform betrifft die Oberligen. Bisher gab es eine Oberliga, in der fast ausschließlich Mannschaften aus dem Süden spielten. Künftig wird es vier Oberliga-Staffeln (Süd, Nord, West, Ost). Während die Süd-Staffel unter dem Dach des DEB spielt, bleiben die anderen drei Ligen unter der Regie der jeweiligen Landesverbände. "Wir erhoffen uns davon einen vernünftigen und besseren sportlichen Unterbau", sagt Hans Ellfrodt aus Adendorf, der als Präsident des Niedersächsischen Eissportverbandes (NEV) maßgeblich an den Beschlüssen von München mitgewirkt hat.
Die Oberliga wird künftig nach der DEL und der 2. Bundesliga die 3. Liga in Deutschland sein. Der Adendorfer EC hat nun also die Chance, nach vielen Jahren wieder als Oberligist zu firmieren. "Diese Reform war überfällig und ist absolut gelungen", sagt Finn Sonntag, sportlicher Leiter des AEC, "der Verband hat wirklich etwas für die kleinen Vereine getan." Die Adendorfer seien "sehr stark gewillt, in dieser Oberliga zu spielen" (Sonntag). In den nächsten Wochen will der Verein die Kosten kalkulieren, mit Sponsoren und Spielern sprechen und dann schnell eine Entscheidung treffen. Sonntag sagt aber auch: "Die Geschichte muss für uns finanzierbar sein, sonst machen wir das nicht." Mitentscheidend sei, wie diese neue Oberliga dann von den Zuschauern angenommen wird.
Die Oberliga Nord wird sich nach der Vorrunde dann mit den Mannschaften aus der West-Staffel verzahnen. "Ob das zwei oder vier Teams sein werden, wissen wir noch nicht", sagt Hans Ellfrodt. Wie bisher sind zwei Ausländerstellen pro Team zugelassen. Künftig sollen nur noch deutsche Torhüter zugelassen sein. Wobei ausländische Goalies, die einen längerfristigen Vertrag haben, - so wie Michal Marik beim AEC - noch mindestens ein, wahrscheinlich aber zwei Jahre weiter spielen dürfen.
Bei einem Remis wird es künftig eine fünfminütige Verlängerung geben (vier gegen vier Feldspieler auf dem Eis), anschließend, wenn nötig, Penaltyschießen. Auf dem Spielberichtsbogen dürfen pro Mannschaft maximal 15 Spieler über 21 Jahre aufgestellt sein. Die kleineren Vereine sind bei Spielerwechseln in aller Regel auch vom Einzahlungen in den sogenannten Reindl-Pool befreit. In diesen nach dem DEB-Sportdirektor Franz Reindl benannten Pool müssen Vereine normalerweise bei jedem Spielerwechsel 1500 Euro einzahlen, die später der Jugendförderung zu Gute kommen sollen.











Kommentare
Der Fitnessclub hat ein Minus von 70.000 und die Beachboys 25.000 weniger Einnahmen als geplant. Somit scheinen an der Ostsee die Lichter aus zu gehen.....
Ihr habt wohl keine Fehler gemacht??
sonst alles klar??
bei Böttger sehe ich das einfach so, er ist Kapitain und somit "darf" er öfter mal diskutieren
Aber für mich auf dem Eis ein absolutes Vorbild!Kämpfer isch und von seiner Einstellung her, und ich sehe es wie Du, hat oft nicht die passenden Nebenleute!!
Na, die darfste natürlich auch haben....
Dann sollte er das hier auch persönlich so reinschreiben !!
Exner: Wurde damals (so glaube ich mich zu erinnern) als Ersatz für den Abgang Richardt geholt. Absolute Fehlbesetzung. Fällt nur durch unfaire Aktionen und unnötige Strafzeiten auf und schadet der Mannschaft mehr als das er ihr hilft.
Marik: Absolute Topverpflichtun g. Ein Spieler mit einer professionellen Einstellung zum Sport und super Reflexen. Hat der Mannschaft vor manch hoher Niederlage bewahrt und auch den ein oder anderen Punkt festgehalten.
Böttger: Top! Hat eine gute Saison gespielt. Manchmal egoistisch, was aber oftmals daran lag das er die eher langsamen Spieler an seiner Seite hatte und dadurch bei Kontern usw. oftmals auf sich alleine gestellt war.....könnte jedoch auch mal bissl weniger mit den Zebra´s diskutieren
Dies ist meine persönliche Meinung
Ich denke das es völlig normal ist oder zumindest sein sollte, das Fans sich nach der Saison austauschen, wen man persönlich gut fand und wen nicht und so Einzelkritiken aufstellen finde ich gehört dazu. Macht man doch überall eigentlich