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Es kann nur besser werden

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Wunden lecken auf der einen und mit breiter Brust ins nächste Highlight-Heimspiel gehen auf der anderen Seite heißt es für die hiesigen Handball-Teams in der Frauen-Oberliga. Der HV Lüneburg empfängt am Sonnabend (17 Uhr) in Oedeme die HSG Heidmark zum Heide-Derby, will Revanche für die 23:38-Klatsche aus dem Hinspiel nehmen. Schlusslicht MTV Embsen versucht es im Heimspiel gegen MPE Celle am Sonntag (16 Uhr) besser zu machen als beim desaströsen 21:40 im Derby.

"Es kann nur besser werden", sagt MTV-Coach Marcus Krause, der die Derby-Pleite schnell vergessen will, denn "so etwas darf uns nicht noch mal passieren". Der Coach war nach dem Spiel ,,total bedient, denn das hatte ich nicht erwartet". Immerhin musste er danach selbst ran und spielte mit Eyendorf in der Verbandsliga unentschieden gegen den Dritten Helmstedt. Daran können sich seine Spielerinnen ein Beispiel nehmen, ist doch Eyendorf in der Männer-Verbandsliga auch Letzter. "Wir haken das jetzt ab, streichen das Spiel aus dem Kalender", so Krause.

Zumal auch Gegner MPE Celle nicht die beste Form zu haben scheint, überraschend mit 32:33 in Badenstedt verlor. Die Gäste haben den besten Angriff der Liga, allerdings auch die zweitlöchrigste Abwehr - nur Embsen kassierte drei Tore mehr. Gegen Celle fehlen Freda Block und Nadine Gutknecht, dafür ist Rhea Dankers zurück. Bei einer erneuten Niederlage rückt der Embsener Abstieg immer näher. Krause: ,,Das ist dann eben so. Was danach kommt, steht in den Sternen."

Anfang Februar sind Gespräche mit dem Vorstand angesetzt, bis dahin will sich der Coach auch mit den Spielerinnen unterhalten, wer weitermacht. "Ich habe Ansprüche, wenn vier oder fünf Stammspielerinnen aufhören, muss auch ich überlegen." Noch ist seine Entscheidung nicht gefallen. "Ich bin unschlüssig", so Krause.

Ganz andere Stimmung herrscht im Lüneburger Lager nach dem Auftritt gegen Embsen. Da kommt der nächste Gegner genau richtig. Denn als Ziel gab Tina Asmussen unter anderem an, "dass wir einige Hinspielergebnisse vergessen machen wollen". Und dazu gehört natürlich die höchste Saisonniederlage - das 23:38-Debakel in Dorfmark. ,,Das war kein Vergleich auf Augenhöhe. Den möchte ich am Sonnabend erleben", so die HVL-Trainerin. Zwischen den Heimauftritten und den Auswärtsspielen ein besteht bei Dorfmark ein himmelweiter Unterschied. Sieben der neun Saisonsiege gab es zu Hause, nur in Embsen und Northeim gewann die Mannschaft von Coach Lutz Siemsglüß.

Sollte der HVL so auftreten wie im Derby, dann muss der Asmussen-Crew nicht bange sein. Zumal Anna Suckow in Topform ist, gegen Embsen 15 Treffer erzielte. Felicitas Petersen ist zurück, möglicherweise muss Kristin Clausen arbeiten.

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