Spitzenspiel vergeigt, Tabellenführung verloren: Die Handballer des HV Lüneburg unterlagen im Spitzenspiel in eigener Halle dem TuS Jahn Hollenstedt mit 29:31 (14:18) und fielen damit in der Landesliga hinter Hollenstedt und Wietzendorf auf Rang drei zurück. HVL-Trainer Jörg Ruschmeyer zog ein bitteres Fazit.
"Das war's heute", meinte der Coach enttäuscht. "Wir haben das Finale gehabt und wir haben es verloren. Von dem Thema Meisterschaft will ich jetzt nichts mehr hören."
Gut 400 Zuschauer bildeten in der Sporthalle Oedeme einen prächtigen Rahmen für das Topspiel, das für den HVL ganz gut begann. Nach 20 Minuten führten die Lüneburger 12:10. Aber in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit leistete sich der HVL eine ganz schwache Phase, in der Hollenstedt von 14:14 auf 18:14 davonzog.
Zu viele technische Fehler, zu hektisch und vor allem zu unkonzentriert im Abschluss - das waren letztlich die Eckpunkte der Niederlage. Und Hollenstedts überragender Torhüter Oliver König hielt phasenweise jeden Ball. "Immer, wenn die ihre Schwächephasen hatten, haben wir das nicht rigoros genug ausgenutzt", meinte Axel Koch vom HVL. Immerhin glichen die Lüneburger bis zur 48. Minute zum 21:21 aus, kassierten dann aber fünf Gegentore in Folge.
HVL: Hilmer, Lehrmann - Koch (7/3), Mittmann (5), Grebe (4), M. Schröder (4/1), Bode (2), Kätker (2), J. Schröder (2), v. Frieling (1), Pengel (1), Schulz (1), Drewes, Helms.












Kommentare
Klaus Gruner ist als Trainer nun mal eine Klasse für sich und in Hollenstedt hat man in den vergangenen Jahren intensiv in die Jugend investiert, nur so kann sich ein Handballverein etablieren, mit Kontinuität und gute Jugendarbeit. Ruschi ist sicherlich kein schlechter aber es stimmt, in den entscheidenden Spielen wird versagt.
Leider... Lüneburg wird auch weiter im Dornröschenschl af verharren...
Im Damenbereich wird alles zusammenbrechen und der Herrenbereich stagniert...
Jetzt die Niederlage gegen Hollenstedt, in der die Mannschaft wieder eine schlechte Abwehrleistung abruft...
Dabei ist gerade das Abwehrspiel, in der es auf den entscheidenen Tick an mehr Agressivität/Körpereinsatz/Motivation ankommt, signifikant dafür wie der Trainer es schafft eine Mannschaft vor einem Spiel zu Motivieren!
Naja, auch gegen Wietzendorf war die Abwehr nett formuliert "nur körperlich" auf dem Spielfeld.
Da kommt schon die Frage auf, warum der Trainer die Anwehr nicht so vor dem Spiel einstellen/heiß machen kann, dass sie auch entsprechend gegen hält.
Habt ihr schon mal überlegt, dass vielleicht die Einstellung der Mannschaft nicht stimmt?
Das was ich da gestern gesehen habe ist unterste Schublade und wenn man so in der Abwehr aggiert wie gestern, kann auch ein Trainer nichts an der Niederlage ändern!!
Also nun hackt mal nicht auf dem Trainer rum!