Der TSV Adendorf trauert um seinen 2. Vorsitzenden Marco Bittrich, der am vergangenen Dienstag im Alter von nur 44 Jahren nach langer, schwerer Krankheit gestorben ist. Bittrich hinterlässt drei Kinder.
"Auf ihn konnte man sich zu 100 Prozent verlassen. Marco hat immer großen Einsatz gezeigt", würdigt der TSV-Vorsitzende Werner Nack seinen langjährigen Stellvertreter. Der Diplom-Kaufmann und Steuerberater war als Schiedsrichter zum TSV Adendorf gestoßen, übernahm 1993 die Leitung der Fußball-Abteilung, die er erst Anfang dieses Jahres abgab. 1995 wurde er zum 2. Vorsitzenden gewählt. Als der damalige Vereinsvorsitzende Hans-Detlef Jacobi 1998 sein Amt niederlegte, führte Bittrich den TSV Adendorf ein Jahr lang kommissarisch, ehe er nach der Wahl von Nack mit Rücksicht auf seine berufliche Belastung ins zweite Glied zurücktrat.
Der leidenschaftliche FC-Bayern-Fan Bittrich machte sich einen Namen vor allem als Motor der Fußball-Abteilung und Förderer der 1. Herren. Mit den Trainern Ernst Schnackenberg und Lothar Nebe feierte er Meisterschaften und Aufstiege bis in die Landesliga. Doch vor einem Jahr hatte er nach dem Zerfall des Bezirksliga-Teams das Kapitel Spielertransfers und Aufwandsentschädigungen beim TSV endgültig für beendet erklärt und alle Hoffnung auf die Jugend gesetzt.











Kommentare
Unser Mitgefühl gehört seiner Familie!
Ich wünsche der Familie Bittrich, die Kraft die Sie
braucht - um dieses Schicksal zu verarbeiten.
In tiefer Verbundenheit.
Marco, vielen Dank für die schönen Jahre!
Viel Kraft und Mitgefühl für die Familie!
Dem Angehörigen unser tiefstes Mitgefühl von der SVE 2
Sind im Gedanken bei deiner Familie.