Jan-Philip Fiege wechselt vom Platz zwischen den Pfosten auf die Bank. Der ehemalige Nationaltorwart übernimmt den Trainerposten beim Inlinehockey-Zweitligisten Salt City Boars Lüneburg. "Es ist mir eine Herzensangelegenheit", betont "JP", "ich will dem Verein und der Abteilung helfen. Und ich habe die Rückendeckung des Teams."








Solche Spiele lassen das Herz eines Inlinehockey-Fans höher schlagen. Mit 10:9 (5:0, 3:4, 2:5) schlugen die Salt City Boars Lüneburg die Bremerhaven Whales, haben damit die Vizemeisterschaft in der 2. Bundesliga praktisch sicher. "Ich hoffe, dass wir in der kommenden Saison noch viel mehr solcher Partien sehen werden", meint Boars-Coach Klaas Jeschke. 2012 werden fünf Erstliga-Absteiger die Klasse entscheidend verstärken.
Die Salt City Boars Lüneburg sind in der 2. Inlinehockey-Bundesliga wieder in der Erfolgsspur: Mit einem 10:2 (3:0, 4:1, 3:1) im Derby gegen die Hamburg Sharks haben sich die Keiler gut auf das Gipfeltreffen bei den Rostocker Nasenbären in drei Wochen eingestimmt.
Noch ist alles drin für die Salt City Boars Lüneburg - in jeder Beziehung. Der Inlinehockey-Zweitligist führt die Tabelle weiter an, liegt aber auch nur drei Pünktchen vor dem Sechsten, der in die Abstiegsrelegation muss. Am Sonnabend (19 Uhr, Lünepark) empfangen die Keiler zum Derby die Hamburg Sharks. "Da zählt nur ein Sieg", stellt Lüneburgs Coach Klaas Jeschke fest.
Aufholjagd ohne Happyend: Die Salt City Boars unterlagen im Topspiel der 2. Inlinehockey-Bundesliga den Rostocker Nasenbären mit 5:7 (1:4, 2;1, 2:2), kassierten damit die erste Heimniederlage der Saison. Rostock legte eine schnelle 4:0-Führung vor. Die stark ersatzgeschwächten Keiler kämpften sich dreimal bis auf ein Tor heran, doch der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen.

