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Boars fit für Bissendorf

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"Jetzt kommen die Mannschaften, bei denen das Spielen Spaß macht", sagt Klaas Jeschke, Coach der Salt City Boars. Jetzt kommen vor allem die Mannschaften, gegen die sich zeigen wird, was die Lüneburger Tabellenführung in der 2. Inlinehockey-Bundesliga wirklich wert ist. Am Sonnabend (19 Uhr) gastieren die Bissendorfer Panther II im Lünepark - ein junger, fitter und spielstarker Kontrahent.

Die Boars selbst haben sich aber auch gesteigert. Allmählich ist der Kader fast komplett und trainiert gut. "Wir haben recht konzentriert gespielt", blickt Jeschke auf den jüngsten Sieg in Sterkrade zurück, "wir haben abgewartet, während der Gegner immer rustikaler gespielt hat." Der Ex-Bissendorfer Fiege im Tor sorgt dafür, dass die Abwehr insgesamt stabiler wirkt. Nur vorn fehlt noch die Durchschlagskraft: Vermisst wird zum Beispiel Folkert, der nach seiner Sperre aus der vergangenen Saison erst beim nächsten Spiel am 7. Mai gegen Wilhelmshaven zur Verfügung stehen wird.

Dennoch haben die Keiler als einziges Team der Liga bisher die volle Punktzahl eingefahren. "Ziel ist, unter die ersten drei zu kommen", meint Jeschke, "mit dem Gedanken 1. Liga wollen wir uns im Augenblick noch nicht beschäftigen." Wegen der Einführung einer eingleisigen Bundesliga zur kommenden Saison müssen die Zweitliga-Meister ohnehin in die Relegation gegen die Erstliga-Sechsten, im Erfolgsfall würden Fahrten bis nach Augsburg oder Freiburg drohen. Jeschke: "Darüber können wir erst nachdenken, wenn wir ein paar Jahre in der 2. Liga oben mitspielen können und wenn wir eine Basis von 12, 13 guten Spielern haben, die solche Fahrten auch mitmachen."
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