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Boars setzen auf Verjüngung

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Eine kleine Schramme auf der Stirn hat Patrick Folkert als Souvenir mitgenommen - drei Tore markierte der 18-Jährige bei seinem Heimdebüt für den Eishockey-Regionalligisten Adendorfer EC. "Nicht schlecht für den Anfang", meint Folkert grinsend, "aber eigentlich lege ich den Fokus mehr aufs Inlinehockey." Daher geht der aus Hamburg jetzt Saison für den Bundesligisten Salt City Boars auf Torjagd - ebenso wie Tim Hauck, der von den Crash Eagles Kaarst kommt.

Der gebürtige Düsseldorfer Hauck hat mit seinem früheren Clubs Duisburg Ducks deutsche Meisterschaften und sogar einen Europa-Pokalsieg gefeiert, spielte auch Eishockey in Neuss und im Unterbau der DEG. Nun studiert der 23-jährige Rheinländer an einer Journalistenschule in Hamburg mit Schwerpunkt New TV und Web. Und da er gern weiter in der 1. Liga spielen wollte, hatte sich der Kontakt zu den Boars schnell ergeben: "Die Inlinehockey-Szene ist halt eine kleine Welt."

Die Vereine in Duisburg und Kaarst gehören zu den Pionieren der Sportart, die dort schon fast unter professionellen Bedingungen betrieben wird. "Lüneburg kann man damit wirklich noch nicht vergleichen", so Hauck, "aber die Boars sind auf einem guten Weg. Kabine, Halle, Boden - das sieht alles schon ganz gut aus." Der Ex-Kaarster trainiert voll mit, erhält keine Extra-Behandlung. "Er ist nicht nur sehr schnell, sondern auch ein richtiger Teamspieler", betont Trainer Klaas Jeschke. Und solche Leute sind ihm lieber als der eine oder andere Möchtegern-Star von anderen Clubs, der nur zu den Spielen anreisen wollte. Diese ernteten Absagen der Keiler, die am Sonnabend, 6. März, mit einem Heimspiel gegen Rostock in die Saison starten werden.

Folkert will dann auch endlich die Freigabe seines alten Klubs Hamburg Sharks für die Liga haben. In der vergangenen Saison durfte er nur im Pokal und für die Junioren spielen, weil sein alter Club noch Geld wollte - Forderungen, die die Lüneburger nach wie vor nicht anerkennen. "Das Passproblem ist jetzt hoffentlich durch", so Folkert. Er kam über Sascha Fitzner zu den Keilern, die beiden verstehen sich auf dem Parkett mittlerweile blind. Für Jeschke sind die beiden Neuen sowie die Junioren Fabian Barz und Daniel Ossowski wichtige Stützen für den angestrebten Verjüngungsprozess.

Kommentare 

 
-4 #16 2010-03-02 13:04
Hey Hey Samstag beginnt die Inline Saison mit dem HEIMSPIEL 19uhr im Lünepark gegen die Nasenbären aus Rostock. So weit ich mitbekommen habe fehlen einige Spieler bei den Boars. Schülke, Krützfeld, Blanck, Iwert, Merten, Krome, zudem spielen Kratz und Hesse aus Beruflichen Gründen nicht mehr. Wünsche den Boars viel Glück für die kommende Saison und viel Spass. Gruss aus Lüneburg
 
 
#15 2010-02-17 13:43
zitiere Smiler:
... aber genug, die in den letzten Jahren das Eishockeyspiel sein gelassen haben, oder das als "Zweitsport" betrachten :-P

Herr Kratz ist eine Ausnahme von vielen anderen, die den Weg AEC zum SCB gewählt haben.

Ich würde mich ja freuen wenn beide vereine harmonisch nebeneinander leben würden, aber beim AEC scheint es so zu sein, dass man einen Stempel bekommt, wenn man Inlinehockey spielt...


Ja, das wäre ein wirklich sportlicher Zug. Beide Vereine könnten davon profitieren.
 
 
-3 #14 2010-02-17 08:08
... aber genug, die in den letzten Jahren das Eishockeyspiel sein gelassen haben, oder das als "Zweitsport" betrachten :-P

Herr Kratz ist eine Ausnahme von vielen anderen, die den Weg AEC zum SCB gewählt haben.

Ich würde mich ja freuen wenn beide vereine harmonisch nebeneinander leben würden, aber beim AEC scheint es so zu sein, dass man einen Stempel bekommt, wenn man Inlinehockey spielt...
 
 
+4 #13 2010-02-16 17:16
Genau, und deshalb kam Kratz auch zum AEC und hat Inlinehockey sein gelassen..... Vor allem: "alle Eishockeyspiele r". Bei den Boars spielten letzte Saison gerade mal 3-4 aus der 1. Mannschaft.
 
 
-3 #12 2010-02-05 10:43
Vielleicht spricht es für sich, dass der AEC jede Saison seine Problemchen hat, während alle "Eishockeyspiele r" ohne Probleme bei den Keilern auftauchen, wo sie auch noch Geld mitbringen müssen... Wo mag der Spaßfaktor größer sein?!
 
 
-11 #11 2010-02-04 14:21
zitiere Weltenbummler:
Ich denke mal damit ist das Thema "Eishockeyspiele r vom AEC bei den Boars" erledigt.........


Oder das Thema Inline hockey Spieler beim AEC, siehe Laudahn, Fitzner, Gerth....
 
 
-3 #10 2010-02-01 16:30
1. Herr Laudan eine anderer Begründung (höhere Belastung in der Meisterrunde) vorgeschoben.
2. Glaube ich das die Boars vielleicht erst dann vermelden sollten wenn die Freigabe erteilt wurde - !
 
 
+3 #9 2010-02-01 12:07
Wenn Patrick tatsächlich Charakter hat dann muss er jetzt einsehen daß ihm fürs Eishockey noch einiges fehlt. Beim Spiel in Wedemark und gegen die Weser Stars ist er völlig untergetaucht bzw. hat, zu Recht, gar nicht gespielt. Vielleicht sollte er sich auf nur eine Sportart konzentrieren.....
 
 
+4 #8 2010-01-29 20:40
zitiere Unnötig:
Ist echt eine unnötig Aussage von dem Spieler...er kann ja eine solche Meinung haben okay...aber dann so äußern..naja...



das nenne ich charakter,wenn man sagt was man denkt.
wenn ein laudan nach hamburg geht ,um im abstiegskampf zu helfen,sagt jeder,es wären nur ausreden.sagt einer so eine ansage wie Folkert,ist es auch nicht richtig.
er ist einer ,der voran geht,und sagt was er denkt.
Ihr seid nur charakterlose mitläufer
 
 
-5 #7 2010-01-29 14:20
zitiere Weltenbummler:
Ich denke mal damit ist das Thema "Eishockeyspiele r vom AEC bei den Boars" erledigt.........

Ist ja auch kein Problem...sind doch schon einige Eishockeyspiele r bei den Boars.
 
=> Inlinehockey Boars setzen auf Verjüngung