Keine Angst vor Giftschlangen aus dem Sauerland: Die Mendener Mambas sind am Sonntag (17 Uhr) zu Gast bei den Salt City Boars Lüneburg, die sich nach sechs Auswärtsniederlagen in Folge auf die Rückkehr in den Lünepark freuen. "Wir müssen auf unsere Heimstärke vertrauen", meint Klaas Jeschke, Coach des Inlinehockey-Erstligisten, der das Hinspiel beim Play-off-Anwärter auch nur knapp mit 7:9 verloren hatte. Der Optimismus der Keiler hat einen Grund: Erstmals seit Wochen ist der Kader wieder gut gefüllt, abgesehen von den Langzeitverletzten Laudan, Iwert und Fitzner sind alle Mann an Bord - auch die Junioren, die zuletzt mehrfach wegen Lehrgängen gefehlt hatten. Wayne Gerth und Jonas Merten werden am Sonnabend noch an einem Kaderlehrgang der Junioren in Düsseldorf teilnehmen, den beiden 17-Jährigen winken also in absehbarer Zeit Einsätze für die Nationalmannschaft. Tags darauf sind sie jedenfalls wieder für die Keiler auf Torjagd.
"Wayne und Jonas probieren alles und geben bei jedem Training 100 Prozent", meint ihr Trainer, "sie haben einen unglaublichen Willen, der sie vorantreibt, und harmonieren gut miteinander." Daher hat Jeschke mittlerweile auch das Vertrauen in die Talente, sie gemeinsam in einer Reihe verteidigen zu lassen.
Zuletzt spielten die Boars 6:6 in Rostock, was Jeschke als "ein kleines Erfolgserlebnis" ansah: "Ich habe nach wie vor das Gefühl, dass wir eine gute Mannschaft zusammenhaben." Gut hat sich in Rostock auch wieder Stefan Blanck im Tor präsentiert, daher wird er am Sonntag gegen die Schlangen aus dem Sauerland erneut zwischen den Pfosten stehen.
Menden ist derzeit noch Tabellenzweiter, kassierte zu Himmelfahrt im Sauerland-Derby gegen Iserlohn allerdings eine 2:11-Klatsche.











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