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Letztes Aufbäumen für Platz 1

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Geht der TuS Barendorf als Tabellenführer der Fußball-Kreisliga in die Winterpause oder wird er noch überrundet? Diese Frage beantwortet der letzte Spieltag des Jahres an diesem Sonntag. Dabei kommt es zu den Rückspielen jener Partien von vor zwei Wochen.

"Wir wollen mindestens einen Punkt mitnehmen und Erster bleiben", sagt Barendorfs Trainer Andreas Langhoff vor dem Gastspiel beim VfL Lüneburg. Im Hinspiel reichte es nur zu einem 3:3. Nachdem sich der Dahlenburger SK im Oktober sein Tief genommen hatte, schwächelte Barendorf im November. Nur einen Sieg landete der TuS in den vergangenen vier Spielen. "Kraft und Konzentration sind ein bisschen weg", sagt der Trainer. "Uns fehlen zu viele Leistungsträger, aber wir wollen noch ein letztes Mal alles in die Waagschale werfen."

Das will auch der TuS Reppenstedt, zumal er mit Soderstorf einen direkten Konkurrenten zu Gast hat. Im Hinspiel kassierte der TuS in letzter Minute das 2:2. "Wir haben leider schon oft einen Vorsprung verspielt", sagt Trainer Florian Münch. "Aber das ist Reppenstedt live." Insgesamt fehlte dem Team die Konstanz, "aber wenn wir jetzt Soderstorf die drei Punkte abknöpfen, sind wir voll im Soll". Allerdings muss Torjäger Tillig passen, der sich im Hinspiel verletzte. Für ihn hilft Kirchenberg aus.

Beide Teams haben einige Angeschlagene zu beklagen. "Für uns kommt die Winterpause eine Woche zu spät", sagt deshalb Soderstorfs Trainer Mark Bundt. Vor allem Reppenstedts Offensive hat ihn im Hinspiel beeindruckt, da "müssen wir erstmal hinten sicher stehen." Er glaubt nicht, dass das Spitzenspiel erneut unentschieden endet: "Da wird viel Feuer drin sein." Nur nicht verlieren, lautet die Maxime des MTV, "sonst könnten wir gleich bis auf Platz fünf durchgereicht werden".

Theoretisch haben noch fünf Teams die Chance, als Spitzenreiter zu überwintern. Auch der Dahlenburger SK und der TSV Bardowick, die in der Vorwoche ihr Torverhältnis ordentlich aufpoliert haben. Mit Heimspielen können beide jetzt nachlegen, der DSK gegen Gellersen II und Bardowick gegen Ilmenau II.

Wer auf den Abstiegsplätzen überwintert, ist bereits klar, nur die Reihenfolge noch nicht. So würde der TuS Hohnstorf gern noch den Thomasburger SV, der zum Abschluss in Neuhaus spielt, überholen - und gleichzeitig seinen Gegner Ochtmisser SV wieder näher an sich heranziehen. "In den meisten Spielen sind wir auf Augenhöhe, aber machen entscheidende Fehler", sagt Hohnstorfs Trainer Peter Mattolat. "Unsere junge Mannschaft ist willig, aber es stinkt ihr natürlich, dass sie dauernd verliert." Zum Abschluss will der TuS gegen den OSV die 0:2-Schlappe aus dem Hinspiel ausbügeln.

Auch im Abstiegsfall will Mattolat mit seinem Assistenten Frank Jaenisch beim TuS weitermachen: "Auch dann bleiben wir alle zusammen. Wir sind nicht hergekommen, um Meisterschaften zu erringen, sondern um die eigene Jugend auszubilden."

Der TSV Mechtersen muss nach jeweils vier Gegentoren in den letzten beiden Spielen seine Abwehr in den Griff kriegen, um in Bleckede eine Chance zu haben. Bereits am Sonnabend treffen Wendisch Evern und Erbstorf aufeinander - zwei Teams, die nicht gerade einen Lauf haben, sich jetzt aber zumindest einen versöhnlichen Abschluss erkämpfen können.
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