Nächste Härtetests für die Favoriten der Fußball-Kreisliga: Dahlenburg, Bardowick und Reppenstedt treffen am vierten Spieltag allesamt auf Gegner, die nach guten Saisonstarts mit viel Selbstvertrauen ausgestattet sind.
So tritt der DSK in Deutsch Evern beim SV Ilmenau II an. "Das ist eine eingespielte Truppe und der Meisterfavorit", schätzt SVI-Trainer Sven Jenßen den Gegner ein. Mit seiner eigenen Elf, die gegen Hohnstorf, Bleckede und Wendisch Evern ungechlagen blieb, ist er bisher zufrieden: "Wir haben einen breiten Kader und gute Trainingsbeteiligung. Alle sind fit, alle sind gut drauf."
Nur ein Gegentor kassierten Jenßens Jungs in drei Spielen. "Das Defensivverhalten der ganzen Mannschaft ist gut. Darauf lege ich viel Wert", sagt der Coach, früher selbst erfolgreicher Abwehrstratege.
Noch kein Gegentor in zwei Spielen hat Bardowick zugelassen. Dort ist Hohnstorf zu Gast. Dessen Trainer Peter Mattolat sagt über seine Elf: "Wir sind vielleicht nicht so gut, aber wir sind eine Mannschaft." Teamgeist und taktische Weiterentwicklung stehen im Fokus. "Diese Saison ist ein Experimentierjahr und die Jungs sind eifrig dabei. Wir wollen erstmal ordentlich punkten, dann sehen wir weiter." Bisher ist der TuS ungeschlagen und muss sich vor keinem Gegner verstecken. "Bardowick kocht auch nur mit Wasser", so Mattolat.
Mit Köhlbrandt und Lehzen werden weitere Youngster integriert. "Die Jungs gehen ihren Weg", lobt der Coach. Petersen (Grippe) fällt diesmal eventuell aus. Besonders heiß sind die Hohnstorfer auf das Wiedersehen mit den Huber-Brüdern.
Einen Favoriten ärgern - dieses Ziel hat auch Thomasburg gegen den kriselnden TuS Reppenstedt. Beim 5:3 gegen Gellersen II "haben wir in der ersten Halbzeit klasse gespielt: spielerisch stark und mit sehenswerten Toren", so Thomasburgs Obmann Raimund Bohr. Vor allem über die Außenbahnen kam der TSV immer wieder gefährlich nach vorn.
Mit genauso viel Spaß will das Team auch diesmal zu Werke gehen. In den letzten beiden Heimspielen gegen Reppenstedt kassierte Thomasburg insgeamt elf Gegentore, "diesmal sind wir hoffentlich besser gewappnet", sagt Bohr.
In Reppenstedt war in dieser Woche eine Krisensitzung angesagt. Das Ergebnis: "Alle geloben Besserung", so Jan Kirchenberg. "Wir müssen zu den elementaren Dingen zurückfinden", weiß der Torjäger. "Alle müssen kämpfen und dürfen nicht überheblich auftreten." Noch fehlt offenbar der nötige Zusammenhalt. "Ich hoffe, der kommt noch. Sonst gewinnen wir keinen Blumentopf", warnt Trainer Kay-Uwe Hüls.
Während Neuzugang Post sich beim TuS noch zurechtfinden muss, wiegen die Abgänge offenbar schwer. "Schade, dass die jungen Spieler wie Pfeiffer, Schwenger und Tillmann alle weg sind. Sie standen uns gut zu Gesicht", sagt Kirchenberg. "Jetzt fehlt vielleicht auch ein bisschen Konkurrenzkampf." An Trainer Hüls wird bisher nicht gerüttelt: "Er steht nicht in der Kritik", so "Kirche".
Der Coach will erneut die Abwehr umbauen: Sachs ins Mittelfeld, dafür Ristock als letzter Mann. Neben Sonnenfeld (Wadenbeinbrurch) fällt wohl auch Grabowski (Zerrung) aus.
Nach nur drei Spieltagen finden sich die Aufsteiger bereits am Tabellenende wieder. So würde Brietlingen im Heimspiel gegen Wendisch ebenso gern punkten wie Neuhaus gegen Eintracht II. Erbstorf ist zu Gast beim VfL II, Bleckede in Barendorf.










