LZsport.de

das lokale sportportal für die region lüneburg

  • Full Screen
  • Wide Screen
  • Narrow Screen
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Eintracht will Drochtersens Torfabrik stoppen

E-Mail Drucken

Herausforderer für die Aufstiegsanwärter - diese Rolle spielen die hiesigen Fußball-Landesligisten am Sonntag. Dabei erwartet Eintracht Lüneburg Spitzenreiter SpVgg Drochtersen im Siegfried-Körner-Stadion. Der MTV Treubund muss nach Bornreihe.

 

"Vor diesem Spiel ist die Motivation automatisch hoch", drückt Eintracht-Coach Carsten Lorenzen aus, was viele Spieler und Trainer in der Landesliga denken. Dem selbst ernannten hohen Titelfavoriten ein Bein zu stellen, gelang immerhin schon Uphusen, Ahlerstedt und Uelzen, doch so allmählich hat sich Drochtersen darauf eingestellt, holte zuletzt vier Siege bei 14:1 Toren. "Das ist eine oberligareife Truppe", rechnet Lorenzen damit, dass sich der Gegner letztlich auch durchsetzen wird.

In der vergangenen Oberliga-Spielzeit sollte das Team eigentlich um den Regionalliga-Aufstieg mitspielen. Stattdessen kam der Abstieg. Damit dieser Betriebsunfall gleich repariert werden kann, wurde aufgerüstet: Mit Abwehrmann Koch (Heeslingen), Mittelfeldspieler Maaßen (Goslar), den früheren Landesliga-Schützenkönig van Huffel (Stade) und vor allem Top-Torjäger Kühn (Uelzen), der schon wieder elfmal getroffen hat, kamen allein vier Oberligaspieler.

Mit Kühn, van Huffel, Gröne, Hertting und Hettich im Sturm und Kappelmann, Maaßen und Kracke dahinter im Mittelfeld verfügt Drochtersen über eine Offensivpower, die ihresgleichen sucht. Wenn von denen, die dabei auf der Bank landen, Lorenzen nur einen abbekommen könnte, wären seine Sorgen ein ganzes Stück kleiner. "Da dürfte selbst mancher Oberligatrainer neidisch werden", sagt er zurecht. Die SVE muss dagegen wegen der großen Verletzungssorgen vorne seit Wochen improvisieren. Mit dem Defensivverhalten ist er dagegen sehr zufrieden. "Mit dem Defensivhalten der ganzen Mannschaft", betont der Coach.

Deshalb traut Lorenzen seinem Team nun auch ein Remis gegen die Torfabrik zu: "Ich bin heilfroh, dass wir zuletzt gewonnen haben. So können wir diese Aufgabe ganz entspannt angehen, haben keinen Druck, punkten zu müssen." Personell ändert sich nur, dass Geffert wieder in die Zweite zurückkehrt. Von den Langzeitverletzten wird in diesem Jahr keiner mehr spielen. Positiv ist immerhin, dass nach B. Lorenzen und Geist nun auch Zirfas mit dem Lauftraining beginnt.

Vor einer hohen Hürde steht der MTV Treubund in Bornreihe, eine Elf, die seit Jahren für ihre Heimstärke bekannt ist und stets vorne mitspielt. "Da herrscht schon eine besondere Atmosphäre, diese Herausforderung kann aber auch Spaß machen. Man muss sich nur bewusst sein, was einen da erwartet", weiß Co-Trainer Marc Bunge aus jahrelanger eigener Erfahrung als Spieler. Und er wünscht sich: "Wir müssen endlich auch mal auswärts von einem der Großen etwas mitnehmen." Glantz, Hartmann und Fornfeist fallen weiter verletzt aus, Nüsken, Krueger und Ollmann haben ihre Grippe auskuriert und stehen wieder zur Verfügung.

=> Landesliga Eintracht will Drochtersens Torfabrik stoppen