Unterschiedlich schwere Aufgaben hält der Rückrundenbeginn in der Fußball-Landesliga für das hiesige Duo bereit. Eintracht Lüneburg erwartet zur zweiten Partie in Folge im Siegfried-Körner-Stadion am Sonntag den Abstiegskandidaten FC Hambergen, der MTV Treubund muss wie in der Vorwoche bei einem Aufstiegsanwärter, dem TuS Güldenstern Stade, antreten. Diese Partie findet schon heute Abend statt.
Die SV Eintracht hat jüngst von ihrer Heimstärke eingebüßt, die letzten beiden Partien auf der Hasenburg verloren, nachdem die sechs davor ausnahmslos gewonnen wurden. Wobei das 1:2 vor Wochenfrist gegen Herbstmeister Drochtersen aller Ehren wert war, weshalb Trainer Carsten Lorenzen auch sagt: "Die Elf hat es verdient, wieder zu spielen."
Von der Ausfallliste ist ohnehin in diesem Jahr keiner mehr zu streichen, nach der Winterpause sieht das dann wieder ganz anders aus. "Darauf freue ich mich auch schon", sehnt der Coach den Tag herbei, an dem er nach viel Verletzungspech in der ersten Halbserie wieder aus dem Vollen schöpfen kann. Nach dieser Partie geht es für die SVE schon in die Pause, am zweiten Dezember-Wochenende ist sie in der ungeraden Staffel spielfrei.
"Wir wollen gewinnen, es wäre doch toll, mit einem Sieg aus dem Jahr zu gehen. Den erwarte ich von meiner Mannschaft aber auch, wenn sie mit dem Elan wie gegen Drochtersen an die Sache rangeht", lässt Lorenzen keinen Zweifel an der Favoritenrolle seines Teams gegen einen offenbar überforderten Neuling, der sich wohl angesichts von schon jetzt zehn Punkten Rückstand aufs rettende Ufer nur diese eine Saison in der Klasse halten wird.
Auf eine gute Hinrunde blickt dagegen Mitaufsteiger MTV Treubund zurück. "Nach holprigem Start haben wir uns gefunden und stabilisiert", zieht Trainer Olaf Lakämper ein Fazit, "diese Entwicklung wollen wir nun fortsetzen, zumal wir auswärts ohnehin stärker sind als zu Hause." Mindestens eines der beiden noch ausstehenden Spiele in diesem Jahr möchte er gewinnen, "am besten schon jetzt in Stade".
Allerdings gab es hinsichtlich der Aufstellung neue Hiobsbotschaften, die Lage bezeichnet der Coach als "personell bedenklich". Neben Spielern wie Hartmann, Glanz oder Fornfeist, die schon seit Wochen fehlen, fallen nun auch Studtmann, der eine Wadenprellung vom 3:2-Erfolg in Bornreihe mitbrachte, und Kautz (beruflich) aus. Und der neue Torhüter Zinn war in den letzten Tagen krank. "Aber bisher haben wir das ja ganz ordentlich gemacht", blickt Lakämper auf die letzten Spiele zurück, in denen es ebenfalls Ausfälle gab.










