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42195 Meter Genuss in New York

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42,195 Kilometer von Staten Island nach Manhattan durch tiefe Häuserschluchten und über spektakuläre Brücken, inmitten von rund 40000 Läuferinnen und Läufern, vorbei an Hunderttauschenden von Zuschauern – der New-York-Marathon ist für viele Sportler die größte Versuchung, seit es Marathons gibt. Für ein Trio aus Handorf geht der Traum an diesem Wochenende in Erfüllung. Kai Benecke, Volker Hahn und Maik Herhold werden am Sonntag in New York an der Startlinie stehen.

Am heutigen Donnerstag fliegen sie in die US-Metropole und fiebern nun dem großen Ereignis entgegen. "New York ist das Nonplusultra der Marathons", sagt Kai Benecke. Vor vier Jahren beendete er verletzungsbedingt seine Fußballerkarriere beim MTV Handorf und suchte sich andere sportliche Herausforderungen. "Das Laufen ist ein guter Ausgleich zu meinem Beruf", sagt der Koch des familieneigenen Gasthauses Benecke. Vier Marathons hat der 36-Jährige schon absolviert – zwei in Hamburg und zwei in Berlin. "Besonders der erste Marathon in Berlin war ein phänomenales Ereignis, das hängengeblieben ist." Das soll nun noch gesteigert werden.

Auch Herhold und Hahn, der viele Jahre den Handorfer Schützenverein anführte, sind bereits erfahrene Marathonis. Die Startplätze für New York buchten sie über einen Reiseveranstalter. "Das war recht einfach und sehr praktisch", so Benecke. Ihr Hotel liegt in der Nähe des Central Parks, dem Zielbereich des Marathons. Auch die Ehefrauen sind dabei und wollen ihre Helden an der Strecke anfeuern. "Wir wollen die Atmosphäre genießen", sagt Benecke. "Die Zeit steht nicht im Vordergrund." Seine eigene Bestzeit liegt bei 3:28:51 Stunden. Zwischen 50 und 80 Kilometern pro Woche hat er genau wie seine Kollegen in der Vorbereitung abgespult.

Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Vor wenigen Tagen wütete ein heftiger Schneesturm an der Ostküste der USA und sorgte für Chaos. Jetzt stimmen die Wettervorhersagen aber zuversichtlich. "Zehn bis zwölf Grad wären optimal", findet Benecke. In jedem Fall besser als die extreme Hitze, die in diesem Jahr beim Hamburg-Marathon herrschte. Damals musste der Handorfer wie so viele andere Läufer aufgeben. Diesmal wollen er und seine Mitstreiter unbedingt durchkommen – und jeden Meter durch die aufregende Stadt genießen.

 



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