Für Fußball-Oberligist Lüneburger SK steht am Sonntag um 14 Uhr das Auswärtsspiel bei Eintracht Hildesheim an, doch auch bei den Wilschenbruchern ist heute die Insolvenz von Kickers Emden das Gesprächsthema Nummer 1. Nachdem gestern Abend die Bombe geplatzt ist, ist es seit heute amtlich: Kickers Emden hat Insolvenz angemeldet und steht damit als erster und einziger Absteiger der Oberliga fest.
Die Oberliga-Mannschaft, die die Meldung über die Insolvenz geschockt entgegen nahm, soll den Spielbetrieb bis Saisonende fortsetzen, um dann in der Landesliga einen Neuanfang starten zu können. Die Spieler, deren Partie am Wochenende in Oldenburg verlegt wurde, wollen sich Anfang nächster Woche zusammensetzen. Trainer Uwe Groothuis sagte der Ostfriesen-Zeitung: "Das ist jetzt keine einfache Situation. Wir werden versuchen, die Spieler zu überzeugen, weiter bei uns zu spielen. Ich werde die Saison definitiv zu Ende bringen." Nicht betroffen von der Insolvenz sind die Jugendteams, die weiter in ihren Klassen kicken dürfen - A-und B-Junioren spielen in der Niedersachsenliga.
LSK-Coach Gerd Bruns, der die gleiche Situation mit den Wilschenbruchern vor zehn Jahren durchmachte, meint süffisant: "Da sind ja andere mit viel weniger Miesen in die Insolvenz gerutscht..." Das letzte Spiel der Emder am 13. November war ausgerechnet beim LSK, die Kickers gewannen 3:1. "Man sah, dass sie es allen zeigen wollten. Das war ähnlich wie bei uns damals", so Bruns, der sich gut vorstellen kann, dass sich etliche Spieler zur Winterpause einem anderen Oberligisten anschließen: "Die anderen Vereine drumherum wie Oldenburg werden sich freuen."
In Hildesheim will Bruns ähnlich defensiv sicher stehen wie in den Spielen zuletzt. "Das hat ja letzten Sonntag gegen Cloppenburg gut geklappt. Und Hildesheim muss was tun, nicht wir." Es fehlen Wolk, Kruse und D. Krasnikov, der sich in der Partie gegen Cloppenburg einen Nasenbeinbruch zugezogen hat.











Kommentare
Manu gehört zwar eigentlich zu meinen Lieblings-Verbal-Gegnern hier