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Jetzt auch Nordhorn

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Nun also doch: Fußball-Oberligist Eintracht Nordhorn hat einen Insolvenzantrag gestellt. Damit hat nach Kickers Emden schon der zweite Oberliga-Verein während der laufenden Saison den Gang zum Amtsgericht angetreten. Ob es in Nordhorn zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens kommt oder ob dieses mangels Masse abgelehnt wird, ist derzeit ebenso offen wie die Frage, ob der Klub zumindest noch die Saison zu Ende spielt.

"Uns blieb keine andere Wahl mehr", sagte Gerd Treiber, Nordhorns Vorsitzender. Problem bei der Eintracht sind weniger die Schulden, sondern vielmehr die aktuelle Liquiditätslücke. Der Verein hat kein Geld mehr, um zum Beispiel die Spielergehälter zu zahlen. Kurzum: Dem LSK-Ligarivalen fehlen die Mittel, um die Saison zu Ende zu spielen. Es geht um eine Summe von 100 000 Euro, die zur Sanierung und Vorbereitung einer Fusion mit Vorwärts Nordhorn nötig wäre. Auch die Stadt Nordhorn hatte die Bewilligung des Geldes abgelehnt.

Ob nun die Insolvenzanträge von Kickers Emden und Eintracht Nordhorn vielleicht mangels Masse nicht einmal mehr angenommen werden, ist für die spielleitende Instanz des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) eher zweitrangig. Der Verbandsspielausschuss unter Leitung von Jürgen Stebani geht davon aus, dass es in der Oberliga Niedersachsen mit Kickers Emden und Eintracht Nordhorn zwei Absteiger gibt und hat die Spielausschüsse der Bezirke bereits darüber informiert, dass zum Ende dieser Serie die Landesliga-Vizemeister einen fünften Aufsteiger auszuspielen haben.

Im dabei erfolgreichen Bezirk führt das weitgehend zu zusätzlichem Aufstieg der Bezirksliga-Vizemeister.
=> Oberliga Jetzt auch Nordhorn