Das Zittern geht weiter. Werden Kickers Emden und Eintracht Nordhorn noch in der Fußball-Oberliga antreten, nachdem das Duo Insolvenzanträge gestellt hat ? Bei beiden Teams versammelte sich zum Trainingsauftakt ein stark geschwächter, aber durchaus noch spielfähiger Kader. Die höhere Hürde: Wird das Insolvenzverfahren überhaupt eingeleitet oder müssen die Clubs mangels Masse liquidiert werden ? In Nordhorn taxiert der Vorsitzende Gerd Treiber die Chance, dass das Insolvenzverfahren eröffnet wird, auf etwa 80 Prozent. Da die Grafschafter keine Werte besitzen wie etwa der LSK mit dem Stadion Wilschenbruch, müssen sie zirka 100 000 Euro sammeln, damit der SV Eintracht nicht gleich aus dem Vereinsregister gestrichen werden muss.
In Emden sind nur noch vier Spieler aus dem ursprünglichen Kader im Team, A-Junioren und Zugänge aus dem Umland sollen die Lücken füllen. Die Ostfriesen rechnen damit, dass sich noch im Januar entscheiden wird, ob ihr Insolvenzverfahren eröffnet wird.
Ob "nur" Insolvenz oder endgültiges Aus: In beiden Fällen würden alle Emder und Nordhorner Ergebnisse aus der Wertung genommen. Der LSK überraschte mit einem 2:1 in Nordhorn, erlaubte dagegen Emden den einzigen Auswärtssieg (1:3). Größter Profiteur wäre der VfB Oldenburg, der als einziges Team überhaupt keinen Punkt verlieren und damit von Platz acht auf den möglichen Aufstiegsrang fünf springen würde. Rehden und Holthausen/Biene wären dagegen mit einem Schlag sechs Punkte sowie 10:0 bzw. 8:0 Tore los.











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