Jetzt gilt's. Am morgigen Sonntag empfängt der FC Hansa Lüneburg den Goslarer SC zur ersten Partie in der eingleisigen Fußball-Oberliga. "Unser erstes von 38 Endspielen gegen den Abstieg", betont Coach Harry Pleß, der den Regionalliga-Absteiger aus dem Nordharz zu den Titelfavoriten zählt. Anstoß: 14.30 Uhr.
Die Generalprobe ging mit dem 2:3 im NFV-Pokal gegen Ramlingen gründlich daneben. Dass Hansa bis zur 88. Minute gut spielte, 2:0 führte und wie der klare Sieger aussah, interessiert den Trainer überhaupt nicht: "Wir haben das Spiel verloren. Punkt. Das zählt." Dennoch will er wohl der Elf vom Mittwoch vertrauen, zumal Alternativen rar sind. Allenfalls Kabay oder Kunert kämen derzeit in Frage, zumal Claasen derzeit durch einen vereiterten Zeh gehandicapt ist.
Ein letztes Bild von der Fitness seiner Spieler macht sich Pleß erst am Sonnabend Vormittag beim Abschlusstraining - auch eine Neuerung unter dem zurückgekehrten Coach, der seine Mannen künftig immer 24 Stunden vor einem Spiel noch einmal zusammenrufen will. Pleß: "Um den Klassenerhalt zu schaffen, müssen wir mehr machen als andere Mannschaften."
Um gegen Goslar zu bestehen, müssen sich aber einige seiner Spieler gegenüber dem Pokalauftritt steigern. Pleß lobt Detko, der "mittlerweile 60 bis 70 Minuten gut mithält, auch vom Tempo her". Ihm gefiel auch die Leistung von Tutas, D.Krasnikov und Stäcker, "andere haben noch Luft nach oben. Von Beck oder N'Djock erwarte ich noch eine Steigerung." Letzterer spielte zwei Jahre für Goslar, machte noch zeitweise die Vorbereitung beim GSC mit. Der Hansa-Gast stieg zwar mit Pauken und Trompeten ab, musste zeitweise seine Heimspiele im Braunschweiger Stadion austragen und stand kurz vor der Insolvenz. Doch Mäzen Folkert Bruns hat immer noch ein Herz für seinen GSC. Trainer Manfred Wölpper durfte 13 Neuzugänge holen, zuletzt den Göttinger Stürmer Krzysztof Podolczak. Den 3:0-Pokalsieg in Northeim hatte Goslar aber einem Spieler aus dem Altbestand zu verdanken, Keeper Nico Lauenstein, der unter anderem einen Elfmeter parierte. Der ehemalige Braunschweiger ist einer von nur drei Spielern im 25er-Kader, der nicht ausschließlich vom Fußball lebt.
Dauerkarten für die 19 Hansa-Heimspiele sind an den Stadionkassen erhältlich. Ein Stehplatz kostet 75 Euro, für 11- bis 18-Jährige 35 Euro. Ein Sitzplatz auf der überdachten Tribüne ist für 120 Euro zu haben. Dauerkarten gibt es auch bei der LZ-Veranstaltungskasse Am Sande und bei Sport AS (Rote Straße).
Am Freitag Abend endete eine Mitgliederversammlung beim Goslarer SC vorzeitig, der Club bleibt führungslos. Mehr zum Thema auf der Webseite der Goslarschen Zeitung.











Kommentare
der klugscheisser bist ja Du,deswegen bin ich nur der gluckscheisser.und das du mit dem kommentar nix anfangen kannst,ist mir jetzt auch vollkommen klar.bei dir sind 24 h vorm spiel sicherlich auch am spieltag.
Am Wilschenbrook wird Dampf gemacht und bald ist allen klar, hier stürmen die Schwarz-Weißen, unser LSK! Am Wilschenbrook wird Dampf gemacht und jeder kommt in Schweiß, die Sporschau läuft in Farbe, doch hier läuft nur Schwarz-Weiß!
Viel Glück morgen gegen die Vollprofi-Truppe aus Goslar.
24 stunden sind 1 tag vorm spiel.
los daumen drücken,ich will mindestens 20 rote