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Traum von einem neuen Stuttgart

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Acht Teams streiten um die zwei freien Plätze im DFB-Pokal - eines davon heißt Lüneburger SK. Der Fußball-Oberligist tritt heute Abend im Viertelfinale des NFV-Pokals beim Klassenrivalen VfV Hildesheim an. "Ein 50:50-Spiel", sagt LSK-Trainer Gerd Bruns, "wenn wir die komplette Truppe haben." Angesichts der frühen Anstoßzeit (18 Uhr) ist das allerdings längst noch nicht klar. 

Bruns schimpft auf die "Beamten im Trainingsanzug", die Amateure unter der Woche so früh gut 150 Kilometer reisen lassen - Hildesheim verfügt über kein Flutlicht. Motiviert sind die LSK-Spieler allerdings zur Genüge. "Die wollen unbedingt weiterkommen", so Bruns, "viele haben ja noch das große Spiel gegen den VfB Stuttgart in Erinnerung."

Sollten sich in den anderen drei Partien die Favoriten Osnabrück (in Heeslingen), Wilhelmshaven (in Oldenburg) und Havelse (heute beim Goslarer SC zu Gast) durchsetzen, dann hätte der Sieger der Hildesheim-Partie im Halbfinale in jedem Fall Heimrecht gegen einen der Großen, wenn es um das Ticket für den DFB-Pokal geht.

Solche Aussichten sorgen auch für schnelle Genesung nach Krankheiten oder Verletzungen. D. Krasnikov trainiert wieder mit, brennt auf sein Comeback, Tutas, Aidara und Wolk sind ebenfalls auf dem Weg der Besserung. Letzterer hatte am Sonntag in Heeslingen gefehlt, da der angehende Polizist beim "Tag der offenen Tür" der Ordnungshüter sein musste. Ist Wolk heute fit, übernimmt er wohl wieder die Sechser-Position von Tutas. Für drei Spiele gesperrt wurde Beck nach seiner Roten Karten in Heeslingen.

Hildesheim ist mit drei Punkten aus vier Spielen höchst mäßig in die Saison gestartet, hatte allerdings auch ein hartes Startprogramm. Der Ex-Lüneburger Ndjock stand zwar immer auf dem Platz, wartet aber noch auf sein erstes Tor. Kein Wunder: Die Rosenstädter haben überhaupt erst einen einzigen Saisontreffer verbucht.

 


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