Pokalspiele sind zumindest bei der SV Eintracht Lüneburg mehr als nur Testspiele unter verschärften Bedingungen. "Wir haben gesehen, wieviel Spaß es macht, im Pokal erfolgreich zu sein", sagt Trainer Carsten Lorenzen, der mit dem Fußball-Landesligisten das Projekt Titelverteidigung im Bezirkspokal anpackt. Die erste Hürde heißt VfL Lüneburg - am Sonntag um 18 Uhr steigt das reizvolle Derby auf den Sülzwiesen.
Als Gast-Torwart wirkte Lehmann mit, der beim FC Hansa derzeit nur die Nummer 3 ist. Über einen Wechsel wird aber nicht so schnell entschieden. Der Einsatz von Poplat ist noch fraglich, in jedem Fall dabei ist aber Ex-Einträchtler Götzky, der den Laden hinten zusammenhalten soll.
Die Defensive war auch das Sorgenkind der Eintracht in der Vorbereitung. Bei Eintracht Elbmarsch erspielte das Team ein 3:3 (3:1), Lorenzen war mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden. Da bildeten seine Söhne Bennet und Vincent die Innenverteidigung, links stand F.Reinecke, rechts Kowalewski, davor als ein Sechser Razza - eine Aufstellung, die sich der Trainer durchaus auch in den nächsten Spielen so vorstellen kann. Es fehlt allein Grabka (Urlaub).
Oliver Klose, Coach des SV Ilmenau, freut sich darauf, erstmals mit der Ersten seines alten Clubs MTV Treubund die Klingen zu kreuzen. "Aber mittlerweile kenne ich da gar keinen mehr von meiner Zeit dort", hat Klose festgestellt. Dennoch warnt er davor, den weitgehend neu formierten Gastgeber zu unterschätzen: "Es ist für uns eine Standortbestimmung gegen einen ernstzunehmenden Gegner. Der MTV wird wohl nicht ganz oben mitspielen, ganz bestimmt aber nicht unten landen." Allerdings bewiesen die Melbecker gute Form, schlugen etwa Bienenbüttel 2:1 - und bis auf Urlauber Hattendorf sind wohl alle fit und einsatzbereit.
Ganz anders sieht's beim MTV Treubund aus. Grützmacher (Wadenbeinbruch), Zemke und Halbensleben (Bänderrisse) fallen länger aus, Co-Trainer Bunge kann wegen Beschwerden an der Achillessehne bis auf weiteres auch nicht spielen, wird in der Innenverteidigung durch Kautz vertreten. "Wir haben noch keine Stammformation gefunden", sagt Coach Olaf Lakämper, "und wir brauchen dringend Erfolgserlebnisse." Am besten schon gegen den SVI.
Die Derbys Vastorf - Neetze und Scharnebeck - Gellersen stehen in einer Woche nochmals auf dem Spielplan, wenn es erstmals um Bezirksliga-Punkte geht. Man darf also gespannt sein, wer aus diesem Quartett pokert oder schon alle Karten auf den Tisch legt.











Kommentare
Alleinschon der Ausdruck "Puste", gebraucht von einem Übungsleiter! Mit "Puste" pustet man einen Luftballon auf!
Aber das alles, sowie die karierte Hose, paßt zum neuen MTV.
schade drum hätte ihn gerne mal gegen einen etwas stärkeren gegner geshen denn talent hat er!!!!
gruß aus bienenbüttel
mehr Puste zu haben. Donnerwetter!! Mit mehr Puste wäre
der MTV Egestorf nicht abgestiegen. Nein im Ernst, wenn
es in den letzten Jahren eine fitte Mannschaft gegeben
hat, dann war das die Mannschaft des MTV.
Ich les nur was von Bänderrissen ...
Einen Wadenbeinbruch und zwei Spieler mit Kreuzbandrissen !!!
Wie wird denn dort trainiert?
Das Foto im Treffer sagt auch einiges aus!
Der Betreuer in halblanger, karierter Hose usw.
Na ja, der MTV ist eben wieder dort, wo er vor fünf Jahren war.
weiß jemand warum poplat fraglich ist?
ist er anschlagen?
Dass Vereine außerhalb der Stadtmauern von der LZ stiefmütterlich behandelt werden, kann man nun wirklich nicht behaupten. Die Berichterstattu ng ist doch sehr ausgewogen und das wird eindrucksvoll mit dem heute erschienenen „Treffer“ bewiesen. Schau dir doch mal die grün-weiß- betuchten Spieler auf der Titelseite an.
Überragend!