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Die perfekte Ergänzung

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Das kommende Wochenende steht im Zeichen der Vielseitigkeitsreiter in Luhmühlen. Dabei wird nicht nur das Vier-Sterne-Turnier, auch der Luhmühlener CIC3* mit Teilnehmern aus 15 Nationen attraktiv besetzt sein. Um die geplante Zahl von rund 40 Startern nicht zu sehr zu überschreiten, mussten die Meldungen aus Schweden, den Niederlanden, Italien und Belgien sowie auch aus Deutschland gekürzt und auf eine Warteliste verwiesen werden.

 

Während die Briten, Neuseeländer und US-Reiter sich voll auf den CCI4* konzentrieren, wollen die Schweden ihre bewährten Championatsreiterinnen Linda Algotson, Malin Larsson und Katrin Norling im CIC3* für die kommende WM testen. Gleiches gilt für die Niederländer mit Tim Lips an der Spitze sowie für Dänemark, Belgien und den jungen in England trainierenden Chinesen Alex Hua Tian, der bereits an der olympischen Vielseitigkeit in Hongkong teilgenommen hat.

Ein ähnliches Konzept hat auch Bundestrainer Hans Melzer. Paare aus dem Championatskader, die wie Dirk Schrade mit King Artus bereits in CCI4* bewiesen haben, dass sie im Gelände in der Zeit bleiben oder nahe heran kommen können, werden nun in dem CIC3* auf ihre Form und Belastbarkeit überprüft. "Das ist pferdeschonender", erklärt Bundestrainer Hans Melzer. "Ein CIC3* ist eigentlich anspruchsvoller zu reiten als ein CCI gleichen Levels, weil der Abstand zwischen den Sprüngen hier kürzer ist. Es ist schon ein Unterschied, ob das Pferd nur sechs bis sieben Minuten oder aber zehn bis elf Minuten galoppieren muss."

Gute Chancen im CIC3* haben neben anderen auch Marina Köhncke, die mit ihrer jetzt elfjährigen Holsteiner Stute Calma Schelly 2009 den CIC3* Malmö gewann, sowie Simone Deitermann/Flambeau und Bettina Hoy/Lanfranco.

Da Hans Melzer die WM-Vorbereitungen seines Championatskaders individuell gestaltet, fehlen einige deutsche Paare in Luhmühlen. Michael Jung/La Biosthetique Sam, die Sieger des CCI4* 2009, Andreas Dibowski/Butts Leon, Zweite im CCI4* Badminton, Kai Rüder/Leprince des Bois, Frank Ostholt/Mr. Medicott, Ende Mai Sieger im CCI3* Saumur, und Kai Steffen Meier/Karascada starten erst in späteren CIC3*.

Lediglich als Vorreiter außer Konkurrenz wird Doppel-Olympiasieger Hinrich Romeike/Marius am Freitagmorgen um 8.40 Uhr vor der CCI4*-Dressur zu sehen sein. Nach einem ausgeheilten Sehnenschaden von Marius solle das Paar zur optimalen WM-Vorbereitung erst eine Woche später im polnischen CCI3* Strzegom und danach im CIC3* Malmö starten.

Alle deutschen WM-Anwärter müssen sich danach vom 26. bis 29. August im CIC3* Schenefeld, wo es zugleich um Weltcup-Punkte und die deutsche Einzelmeisterschaft geht, zu einer letzten Sichtung stellen. Danach wird aus der in Luhmühlen aufgestellten WM-Longlist das endgültige deutsche Sechser-Aufgebot für Kentucky benannt.

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