3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und einen Marathon laufen: Um einen Ironman zu bestehen, braucht es einiges an Training und Willenskraft. Frank Reimann vom Triathlon Team Lüneburg nimmt diese Tortur am Sonntag bei den Europameisterschaften über die Langdistanz in Frankfurt bereits zum 15. Mal auf sich. Doch Reimann wird nicht der einzige Lüneburger sein, der in der Main-Metropole antreten wird: Sein Trainingspartner Hendrik Garbers ist ebenfalls am Start.Das intensive Training absolvierten Reimann und Garbers häufig gemeinsam: Über Ostern ging es für zwei Wochen ins Trainingslager nach Mallorca, dort standen wöchentlich mehr als 30 Stunden Training auf dem Plan. Die weitere Vorbereitung verlief jedoch nicht immer zur vollsten Zufriedenheit: "Der Mai, in dem man normalerweise wichtige Trainingskilometer sammelt, war kalt und nass, daher fielen einige Trainingseinheiten buchstäblich ins Wasser", so Garbers. Bei Reimann kam es noch schlimmer: "Bei mir kamen zwei Stürze und eine ordentliche Erkältung in den wichtigen vier Wochen vor dem Rennen dazu."
Hendrik Garbers hat ein großes Ziel: Er möchte die Qualifikation für den legendären Ironman auf Hawaii schaffen. Dafür muss er unter die besten 14 seiner Altersklasse kommen. "Es ist Hitze angesagt, bei 24,4 Grad Wassertemperatur wird der Neoprenanzug verboten, der beim Schwimmen Kraft spart", befürchtet er. Eigentlich habe er genug trainiert, doch "ich muss schon einen wirklich guten Tag erwischen, um die Quali zu schaffen", sagt er. Reimann startet in diesem Jahr als Profi und hat dadurch deutlich schwerere Qualifikationsbedingungen, "Hawaii wäre dieses Jahr ein unrealistisches Ziel." Er will in Frankfurt ein schnelles Rennen machen.











Kommentare
(nicht vorhandenen) Hut.
VIEL ERFOLG!!!