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Mutig in den Kampf der Titanen

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Mit vier Siegen sind die Zweitliga-Volleyballer der SVG Lüneburg glänzend in die Saison gestartet, ein weiterer Erfolg wäre jetzt dennoch eine Sensation: Am Sonntag (15.30 Uhr) wird der Überraschungs-Spitzenreiter aller Voraussicht nach seinen ersten Platz wieder abgeben müssen, wenn er in Wuppertal bei den Titans Bergisches Land antritt. Erster gegen Zweiter, Lüneburg gegen die Titans - wird das auch ein Kampf der Titanen?

 

"Wir sind krasser Außenseiter, das sind zwei Welten. Das wird eine super schwere Aufgabe. Wenn es gut läuft, kann man sich schon über einen Satzgewinn freuen", verdeutlicht SVG-Trainer Ronnie Karohs, was da auf seine Mannschaft zukommt. Die Wuppertaler haben auch nach dem unerwarteten Sturz aus der Bundesliga einen exquisiten Kader mit sechs ausländischen Stars und/oder Vollprofis zusammen, wollen den Betriebsunfall Abstieg umgehend wieder gut machen. "Deren Trainings-Intensität ist fast doppelt so hoch wie bei uns", weiß Karohs. Und zudem hat sein Team den Nachteil, sich nach mehr als dreieinhalb Stunden Busfahrt dem hohen Titelfavoriten stellen zu müssen.

Immerhin hat sich die SVG in der Saisonanfangsphase großen Respekt erarbeitet. Extra wegen des anstehenden Spitzenspiels setzten die Wuppertaler für Mittwoch noch eine Testpartie an. "Es gibt noch ein paar Dinge, an denen wir akribisch arbeiten müssen. Das lässt sich am besten unter Wettkampfbedingungen testen", sagte dazu Wuppertals Trainer Georg Grozer, einst Deutschlands ,,Mister Volleyball". Und Manager Thorsten Westhoff fügte an: "Lüneburg wird uns das Leben ganz schön schwer machen, da bin ich mir sicher."

Und das werden die Gäste versuchen. "Wir versuchen, mutig aufzuspielen. Aber das wird für uns auch ein Test, ob wir gegen einen Gegner auf Erstliga-Niveau schon mithalten können. Das Spiel können die Jungs auch nutzen, um zu lernen", glaubt Karohs, der auf den angeschlagenen Jakub Brys (Entzündung in der Schulter) und auf Jannis Koch, der derzeit Prüfungsstress im Studium hat, verzichten muss.

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