Gespielt haben sie selber nicht und dennoch war der letzte Spieltag ganz nach dem Geschmack der Zweitliga-Volleyballer der SVG Lüneburg: Denn der Spitzenreiter aus Wuppertal hatte überraschend mit 2:3 beim Rumelner TV verloren und hat somit nun 24:4 Punkte auf seinem Konto - genau wie die SVG. Die Lüneburger sind nun selbst gefordert, ihren Jahresauftakt nicht in den Sand zu setzen. Es geht zum Tabellenschlusslicht, dem Volleyball-Internat Frankfurt (Sbd., 17 Uhr).
Zum Rückrundenauftakt zählt nur ein Sieg, um an Wuppertal dranzubleiben. Das weiß auch SVG-Kapitän Lars Pickbrenner: "Wir bemühen uns stets um ein realistisches Anspruchsdenken und in diesem Spiel muss unser Anspruch ein möglichst deutlicher Sieg sein." Nach der starken Hinrunde wollen die Lüneburger ihre zumeist überzeugenden Leistungen bestätigen und weiter ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden. Zumal sich die Aktiven in der vierwöchigen Spielpause gut erholt haben, die Akkus sind wieder aufgeladen. Zwei Wochen dieser spielfreien Zeiten wurden schon intensiv zur Rückrunden-Vorbereitung genutzt.
Größter Trumpf der Hessen ist ihr Coach: Stewart Bernard. Der in Indonesien geborene Niederländer ist seit dem Rauswurf von Raúl Lozano im November vergangenen Jahres Interims-Nationaltrainer der deutschen Herren.










