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Selbstbewusstsein der SVG steigt

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Am Sonnabend um 20 Uhr ist es soweit - die Zweitliga-Volleyballer der SVG Lüneburg laden zum ersten Heimspiel im neuen Jahr in die Reppenstedter Gellersenhalle. Und der Tabellenführer ist im Nordderby gegen das Volleyball Team Kiel gleich voll gefordert. Denn im Hinspiel gab es einen nur denkbar knappen Sieg.

Nach dem gelungenen Jahres- und Rückrundenstart mit dem 3:1 in Frankfurt am vergangenen Wochenende müssen sich die Lüneburger nun steigern, um gegen die Landeshauptstädter aus Schleswig-Holstein zu bestehen. "Wir hatten mit Frankfurt in der vergangenen Woche genau den richtigen Gegner zum Start in die Rückrunde, um wieder unseren Rhythmus aufnehmen zu können", sagt SVG-Coach Ronnie Karohs. Um selbstbewusst hinterherzuschieben. "Für Kiel wird es auf jeden Fall schwer werden, uns zu schlagen."

Im Hinspiel ging es hoch her. Die Lüneburger mussten mehrere Matchbälle abwehren, ehe sie sich im Tie-Break hauchdünn durchsetzten. "Gegen Kiel gab es immer packende Duelle, die von einer hohen Emotionalität geprägt waren", freut sich SVG-Pressesprecher Henrik Morgenstern auf die kommende Bewährungsprobe. Und es gibt ein Wiedersehen mit Jannes Klee. Der ehemalige Lüneburger Zuspieler spielt inzwischen für die Kieler und kehrt nach zwei Jahren erstmals an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Prominentester Akteur der Gäste ist wie auch bei den Frankfurtern der Trainer. Tom Kröger spielte 2008 noch als Libero bei den olympischen Sommerspielen in Peking und zuvor für den deutschen Rekordmeister VfB Friedrichshafen. "Tom Kröger verfügt natürlich über jede Menge Erfahrung und ein breites Wissen. Spielen müssen letztendlich aber seine Spieler und die kennen wir glücklicherweise alle bereits sehr gut", so Morgenstern weiter.

SVG-Kapitän Lars Pickbrenner gibt die Spiel-Devise aus: "Wir müssen die Kieler mit unserer Spielweise und unserem lautstarken Publikum ständig unter Druck setzen." Bis auf Co-Trainer Bernd Schlesinger sind alle Aktiven im ersten Heimspiel dabei.
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