
Das Publikum in der Gellersenhalle hat sich mal wieder selbst übertroffen. Rund 800 Zuschauer sorgten im Spitzenspiel der 2. Volleyball-Bundesliga für Gänsehaut-Atmosphäre. Und das spornte die beiden Topteams zu einem packenden Schlagabtausch an. Letztlich musste sich die SVG Lüneburg dem großen Titelfavoriten Titans Bergisches Land mit 2:3-Sätzen (25:23, 21:25, 25:18, 20:25, 10:15) geschlagen geben.
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"Die Atmosphäre war das Beste, was ich je hier gesehen habe", staunte auch SVG-Trainer Ronnie Karohs. Mit den Fans im Rücken erkämpften sich seine Jungs eine 2:1-Satzführung, dann aber drehten die Gäste aus Wuppertal auf und entschieden letztlich im Tiebreak die Partie. Nach dem langen und spannenden Match zollte der SVG-Coach seinen Mannen viel Respekt: "Großes Kompliment an die Truppe, sie hat eine Wahnsinns-Leistung abgerufen. Wir haben ein sehr hohes Niveau mithalten können. In einigen Situationen hat am Ende die Routine gefehlt und man hat gesehen, dass der Gegner zwei-, dreimal mehr in der Woche trainiert. Insgesamt war es ein Riesenspiel."
Die SVG bleibt wegen der mehr absolvierten Spiele auf Platz 1, hat jetzt aber zwei Minuspunkte mehr auf dem Konto als die Titans.