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SVG erleichtert: Nur zwei Absteiger

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Seit Wochen schwebte das Damoklesschwert über der SVG Lüneburg, dass es in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord mehr als die festgeschriebenen zwei Absteiger geben könnte. Jetzt steht definitiv fest: Es bleibt bei zwei, der drittletzte Platz bedeutet Klassenerhalt. Dort steht derzeit die SVG, zwei Punkte vor Warnemünde. Zum Jubeln aber ist es noch zu früh, wenn auch die Nachricht bei der SVG mit Erleichterung aufgenommen wurde.
Am Montag entzog der Vorstand der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) dem insolventen Bundesligisten VC Franken die Lizenz, schloss das Team aus Bamberg vom Spielbetrieb aus und erklärte es zum ersten Absteiger. Mit der erfreulichen Folge für die 2. Liga Nord, dass die nur einen statt der befürchteten zwei Absteiger wird aufnehmen müssen und selbst keine erhöhte Quote an Absteigern zu beklagen hat.

"Darüber bin ich schon erleichtert, weil es einige Brisanz aus der Situation nimmt", sagt SVG-Trainer Malte Homeyer, gibt aber zu bedenken: "Unser Vorsprung kann schnell verspielt sein, es gab schon zu viele Überraschungen in dieser Saison. Und da Warnemünde das weitaus bessere Satzverhältnis hat, wären wir bei Punktgleichheit die Dummen." Deshalb warnt er eindringlich, sich in Sicherheit zu wiegen: "Ich sehe ein bisschen die Gefahr, dass der Schlendrian einzieht. Doch das werde ich nicht zulassen, ich fordere weiter 100 Prozent Einsatz und Leidenschaft. Wenn es Anzeichen gibt, dass einer nicht mehr voll mitzieht, sitzt er draußen. Ich will von unseren drei Spielen noch mindestens zwei gewinnen."

Andreas Bahlburg, der 1. Vorsitzende der SVG, wünscht sich nun, dass die Mannschaft den Klassenerhalt endgültig sichert: "Je früher, desto besser. Das erleichert erheblich die Planungen: Gespräche mit Sponsoren und möglichen Verstärkungen - da habe ich schon eine Menge Anfragen von Spielern und Vermittlern."
=> Volleyball SVG erleichtert: Nur zwei Absteiger